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Stationsbasiertes Carsharing entlastet Städte stärker
26. November 2018

Stationsbasiertes Carsharing entlastet Städte stärker

Verschiedene Varianten des Carsharing haben unterschiedliche Auswirkungen auf den Besitz und die Nutzung von Fahrzeugen. Vor allem stationsbasiertes Carsharing trägt dabei zur Entlastung des Verkehrs bei.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Bundesverbandes Carsharing. Im Gegensatz zu stationsgebundenen Angeboten entfalte das Free-Floating-Carsharing kaum eine verkehrsentlastende Wirkung.

Laut der Studie besitzen 80 Prozent der urbanen Nutzer von stationsbasierten Diensten kein eigenes Auto mehr. Auf 1.000 Personen innerhalb dieser Gruppe kommen also lediglich noch 108 Pkw. Unter 1.000 Nutzern von Free-Floating-Angeboten finden sich hingegen 485 Fahrzeugbesitzer.

„Carsharing ist nicht gleich Carsharing. Stationsbasiertes Carsharing ist in der Lage, die Belastung der Städte und Kommunen durch den Auto-Verkehr zu reduzieren. Free-Floating-Carsharing wird hingegen oft als Ergänzung zum privaten Auto genutzt. Städte und Kommunen sollten diese Unterschiede bei der Förderung bedenken“, erklärt Gunnar Nehrke, Geschäftsführer des Bundesverbandes Carsharing.

zit. nach car-it connected mobility

 

 



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