Medial richtig inszeniert

29. März 2013

Medial richtig inszeniert

Roland Kainbacher, der Gestalter der Caruso-Website, wird heute in den VN vorgestellt. Wir sind stolz auf unser jüngstes Teammitglied. Wer die Vorarlberger Nachrichten nicht abonniert hat kann den Beitrag auch hier nachlesen:

Zusammen mit seinem Bruder Stefan setzt Roland Kainbacher auf mediale Inszenierung. Das Wissen dafür hat er sich an der FH Vorarlberg angeeignet.

„Car-Sharing“ ist ein Begriff, der sich auch in Vorarlberg immer mehr durchsetzt. Darunter versteht man, wenn eine Gruppe ein Auto gemeinsam benützt. Da dabei auch die Kosten geteilt werden, hat das System viele Vorteile. Man bezahlt nur, was man wirklich fährt. Auch Roland Kainbacher ist bei solch einem Projekt dabei. Der FH-Absolvent hat die Idee, die den Namen „Caruso“ trägt, gemeinsam mit drei weiteren Mitstreitern weiterentwickelt. Wobei der in Schwarzach wohnhafte Dornbirner vor allem für den technischen Part zuständig ist. „Car-Sharing muss einfach funktionieren, dass es akzeptiert wird.“

Spektakuläre Projekte

Die technische Weiterentwicklung für das „Autoteilen“- Modell ist nur eines der Projekte, die Roland Kainbacher umsetzt. Zusammen mit seinem Bruder Stefan führt der „Intermedia-Mann“ das Unternehmen „Beauty Parlour“ – ein Studio für mediale Inszenierungen. Dazu zählt der Web-Bereich genauso dazu wie einfache Grafiken oder die Umsetzung spektakulärer Vorführungen. „Wir haben beispielsweise für Levis Visuals gemacht oder in der Staatsoper 3-D-Skulpturen gebaut", zählt Kainbacher Höhepunkte in der jungen Firmengeschichte auf.

Die technische Hardware hat er sich übrigens in seiner Lehrzeit als Anlagenelektriker bei der Firma Zumtobel angeeignet. Im Anschluss daran holte er die Matura auf dem zweiten Bildungsweg nach und stieg dann anschließend gleich ins Studium an der FH Vorarlberg ein. „Als Quereinsteiger hat mir besonders gefallen, dass man während des Bachelorstudiums Intermedia Erfahrung in den verschiedenen Medien sammeln konnte. Jeder kann dann für sich entscheiden, was ihm am besten liegt beziehungsweise was am meisten Spaß macht und sich in diesem Bereich vertieft."

„Kann mich frei entfalten“

Roland Kainbacher entschied sich für den Bereich Arts&Science. Das berufsbegleitende Studium, in dem er auch ein Auslandspraktikum in Deutschland absolvierte, half ihm, mehr oder weniger langsam auf die Selbstständigkeit vorzubereiten. „Zu dieser Zeit konnte ich neben dem Studium den zweiten Standort von ,Beauty Parlour‘ aufbauen.“ Während sein Bruder in Wien sitzt, hat Roland Kainbacher sein Büro in Dornbirn.

Der Masterabsolvent agiert dabei als Art Schnittstelle zwischen Design und Technik. „Das Schöne an meiner Tätigkeit ist, dass ich mich großteils frei entfalten kann. Ich arbeite mit Kunden aus verschiedenen Bereichen und bekomme dadurch einen Einblick in spannende Betriebe.“


Edition: Vorarlberger Nachrichten, 29. März 2013, Beilage FH/Uni-Guide Seite 10



< zurück zur Übersicht