Carsharing ist die Alternative zum eigenen Auto

5. September 2019

Carsharing ist die Alternative zum eigenen Auto

CARUSO stellt für seine Mitglieder Fahrzeuge zu attraktiven Bedingungen bereit.

Dornbirn. In der Vorarlberg MOBILWoche ist es besonders einfach, bis 8. September Mobilitätssysteme wie Bus und Bahn kennenzulernen und auch weniger Bekanntes wie das Carsharing auszuprobieren. In Dornbirn lädt dazu das CARUSO Team direkt zur Zentrale in Rhombergs Fabrik, Färbergasse 17b, bis einschließlich Freitag, 7. September um 12 Uhr ein.

„Die MOBILWoche bietet die ideale Möglichkeit, CARUSO einmal kostenlos zu testen und von den Vorteilen des Carsharing sowie der Elektromobilität zu profitieren“, sagt Christian Sutterlüty. Als Technischer Leiter ist er für das Projektmanagement zuständig und Niko Fischer, Geschäftsführer und Obmann-Stellvertreter von CARUSO ist davon überzeugt: „Die Zeit ist reif für Vordenker, Wenigfahrer oder Zweitautonutzer, Teil einer neuen und zukunftsfähigen Mobilität zu werden.

 

Fast jeder hat das eigene Auto schon einmal als Sparbüchse bezeichnet, allerdings als eine, die das Geld nicht wieder ausspuckt. Fixkosten verschlingt es selbst dann, wenn nicht gefahren wird. Anders ist das beim Carsharing System mit seinen transparenten Preisen. Die kostengünstige Alternative zum eigenen Auto beschreibt Natascha Huber, Mitarbeiterin bei CARUSO, so: „Man muss kein Auto besitzen, um es zu benützen.“ Sechs Fahrzeuge stehen allein in Dornbirn den Mitgliedern zur Verfügung. „Ein Fahrzeug, wann immer du es brauchst“, heißt die Devise, die zum Umdenken anregt und zum Ansetzen des Rechenstiftes auffordert. Zur monatlichen Mitgliedsgebühr von zehn Euro – für Besitzer einer VMOBIL-Jahreskarte wird er sogar auf fünf Euro halbiert – fallen für das Fahren Kosten an, nämlich zwei Euro pro Stunde und 0,30 Euro pro Kilometer.

CARUSO Carsharing ist eine Genossenschaft, die seit vier Jahren besteht. Anlässlich der erst kürzlich abgehaltenen Generalversammlung wurde verlautbart, dass die wirtschaftlichen Ziele noch nicht erreicht sind. Trotzdem zeigt sich der Bauunternehmer und CARUSO Obmann Hubert Rhomberg zuversichtlich, noch viel mehr Menschen für das System begeistern zu können. „Wir glauben daran, dass es Zukunft hat“, lautet sein Ansatz. Die Vision, dass CARUSO Autos eines Tages auf der Busspur fahren werden, liegt allerdings in weiter Ferne, räumt er augenzwinkernd ein. Als besonderes Zuckerl für alle, die sich im September für eine Mitgliedschaft entscheiden gilt: man spart sich die Monatsgebühr.


Vol.at - Vorarlberg Online, Bericht von Edith Rhomberg, 02.09.2019


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