8. September 2014

Businessmodelle für E-Carsharing: Beispiel für nachhaltiges Wirtschaften.

Welche Geschäftsmodelle für Carsharing sind aktuell erfolgreich?

Treibhausgase im Verkehr. Welche Geschäftsmodelle für Carsharing sind aktuell erfolgreich?

Peer-to-peer (P2P) Carsharing ist eines der bekanntesten Beispiele der neuen Sharing Economy.

Private Autobesitzer teilen ihr Fahrzeug mit anderen Nutzern, die sich an den Kosten beteiligen. Unterstützt wird dieser Prozess durch eine Plattform, die sich um alles Notwendige kümmert: von der Versicherung über die Buchung bis hin zur Kundenbetreuung.

Carsharing ist eine der effizientesten Art, Autos zu nutzen. In Kombination mit elektrischen Antrieben ist es ein vielversprechender Weg im Kampf gegen Klimawandel und Luftverschmutzung.

E-Autos sind bis zu 80% effizienter als Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb. Mit dem Elektromotor  können bis zu 40% der Treibstoffkosten eingespart werden. Strom aus erneuerbaren Quellen wie Wind, Fotovoltaik oder Wasserkraft macht die Fahrt außerdem CO2neutral und reduziert die

Der eBRIDGE Partner Mobilitätsinstitut Vorarlberg betreibt das Carsharing der Wohnanlage Maronihof in Bregenz (Österreich) mit der Plattform Caruso Carsharing.

Bei der Errichtung der Wohnanlage wurde viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt, u.a. qualitätsvolle Architektur, energiesparende Bauweise und umweltfreundliche Mobilität. Im Maronihof werden 4 Autos, eines davon ein E-Auto, von 43 Mitgliedern aus der Umgebung geteilt und sowohl für private als auch dienstliche Fahrten genutzt. Aufgrund des einfachen Zugangs und der attraktiven Tarife sind die Mitglieder sehr zufrieden mit dem Angebot. Die Bewohner vom Maronihof nutzen ausschließlich „geteilte“ Autos.

Auch Betriebe können am Carsharing teilnehmen.

Das reduziert den Bedarf an Firmenfahrzeugen bzw. erhöht die Verfügbarkeit des Fuhrparks. Außerdem sind Einsparungen bei Kosten und Verwaltung möglich, die Mobilität wird erhöht und gleichzeitig werden Risiko und Ärger vermieden, die mit dem Betrieb eines eigenen Fuhrparks zusammenhängen.

Unternehmen können die Effizienz ihres Fuhrparks auch erhöhen

indem sie ihn selbst im „Carsharing-Modus“ betreiben. Carsharing-Organisationen stellen nicht nur die Technologie zur Verfügung, sondern unterstützen Unternehmen in allen Belangen des Fuhrparkmanagements.

Die DB Fuhrpark Gruppe betreute im Jahr 2013 rund 500 Nutzer in zwölf Unternehmensflotten, darunter zwei elektrische Flotten mit insgesamt12 E-Autos.


Edition: eBRIDGE Newsletter September 2014

< zurück zur Übersicht